Recap WordCamp Berlin 2017

Noch vor vier Jahren wurde bei kajado wild und leidenschaftlich darüber diskutiert, ob das Content Management System WordPress, für die Erstellung von Webseiten, wirklich geeignet ist. Fragt man Webagenturen und Internetagenturen in Dortmund sowie ganz Deutschland, dann könnten die Antworten auf die Frage nach dem besten und tollsten System zur Webentwicklung nicht unterschiedlicher sein.

Ganz egal ob wir uns während der Konzeption für TYPO3 oder WordPress entscheiden, es ist sehr bereichernd sich über die Neuerungen zu informieren und mit der Community in Kontakt zu bleiben. Webentwickler Antonio Canseco Negri hatte Anfang des Jahres den Wunsch geäußert, ein Barcamp oder eine Konferenz zum Thema WordPress zu besuchen. Und das WordCamp in Berlin kam da wie gerufen.

v.l. Babak Mansour, Jan Rieland, Thomas Nieder, Daria Matus, Antonio Canseco Negri beim WordCamp Berlin 2017

Unsere Entwickler beim WordCamp 2017 in Berlin

Die fünf kajado-Entwickler besuchten am 13. Mai 2017 das WordCamp in Berlin und kamen mit ganz unterschiedlichen Erfahrungen im Gepäck zurück.

Für Daria Matus war vor allem die Abwechslung wichtig: “Die Vorträge waren alles sehr unterschiedlich, sowohl vom Schwierigkeitsgrad als auch inhaltlich.” Die Webentwicklerin wünscht sich für das nächste WordCamp, dass die sehr anspruchsvollen Vorträge nicht erst zum Ende stattfinden, denn nach so einem Wissenstag sind die Aufnahmekapazitäten irgendwann erschöpft.

WordPress im Agenturalltag einsetzen

Thomas Nieder, der seine Ausbildung zum Fachinformatiker bei kajado absolviert, hat die Vorträge genutzt, um das neue Wissen in seine Projekte einfließen zu lassen.

“Gut gefallen hat mir z. B. der Vortrag über die Plugins „Plugin Conflicts“ und „AJAX Optimizer, Damit ist es viel einfacher Plugin-Konflikte zu finden, sogar auf Live-Seiten und ohne, dass der Besucher was davon merkt.” Viel mitgenommen hat der Dortmunder auch aus dem Vortrag “mv functions.php /dev/null – Oder wo welcher Code in WordPress wirklich hin gehört“. Das sind auf jeden Fall Erfolgsrezepte, die ich auch jetzt schon beachte. Der Vortrag “Deployment – state of the art” hat mir gezeigt, dass es auch bessere Wege gibt, eine WordPress-Seite hochzuladen als nur über FTP. Der Vortrag “hoster.wtf – Konfigurations-Absurditäten in der deutschen Hosterlandschaft” war recht unterhaltsam, vor allem konnte ich aber eine Sammlung von Workaurounds für Hoster-Probleme mitnehmen (https://hoster.wtf) gibt. Diese Suche hätte mich sonst wahrscheinlich einige Stunden gekostet.

Mehr Technik bitte!

Antonio Canseco Negri war begeistert vom Vortrag “Barcamp: Ein Blick über die Schulter. Tools für Devs. (Christoph Daum)”, denn hier gab es aufschlussreiche Tipps und Tools für den Arbeitsalltag, die der Webentwickler in Zukunft testen will. Insgesamt zog er allerdings für sich das Fazit, dass das Thema “Technik” in den Vorträgen viel zu kurz kam.

Informatiker Babak Mansour war von dem Themenspektrum auf dem WordCamp begeistert (von der Theorie bis zum Umgang mit Kunden) und zeigte sich auch davon beeindruckt, dass es viele Einblicke in den Arbeitsalltag anderer WordPress-Entwickler gab.

Und die Stimmung?

Was wird uns wohl in Berlin erwarten? Sind die Themen zu anspruchsvoll oder vielleicht auch zu einfach?  Im Vorfeld waren wir sehr gespannt, was uns beim WordCamp erwartet. Und sowohl die Atmosphäre beim Barcamp als auch die Stimmung in unserem Team war richtig klasse.

Für Jan Rieland ein ganz wichtiges Thema:

Der gemeinsame Erfahrungs- und Wissensaustausch innerhalb des kajado-Teams ist wichtig und stärkt das Wir-Gefühl.”

Und was ist nun unser Gesamtfazit zum ersten WordCamp? Fachwissen ist wichtig! Teambuilding ist der Hammer! WordCamp 2018 – kajado wird wieder an Bord sein. Vielleicht sogar mit einem eigenen Vortrag?

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